Impressum: Was Sie wirklich wissen müssen
Warum das Impressum kein optionales Extra ist
Hier ist das Problem: Ohne ein korrektes Impressum lauert das Risiko einer Abmahnung, die Ihr Unternehmen in den Ruin treiben kann. Kurz, das ist kein nettes Extra, das man weglässt, weil es zu langweilig ist. Stattdessen ist es das Fundament, das Ihre Online-Präsenz rechtlich absichert.
Rechtliche Grundlagen in einem Satz
Das Telemediengesetz (TMG) schreibt vor, dass jede geschäftsmäßige Website einen Impressumslink braucht – und das sofort, nicht irgendwann später. Und hier ist warum: Behörden prüfen das in Sekunden, nicht in Stunden. Wer das ignoriert, bekommt sofort ein Schreiben vom Anwalt, das keinen Spaß macht.
Was gehört ins Impressum? – Schnellcheck
Firma, Rechtsform, Vertretungsberechtigte, Adresse, Kontakt (Telefon, E-Mail), Register und Umsatz-ID. Das sind keine Optionen, das sind Pflichtangaben. Fehlende Angaben? Dann drohen Bußgelder von bis zu 50 000 Euro. Und das ist kein Scherz.
Besonderheiten für unterschiedliche Geschäftsmodelle
Freelancer? Dann reicht Ihr voller Name und Ihre Privatadresse. GmbH? Dann die Firma, den Sitz, den Geschäftsführer und die Handelsregisternummer. E-Commerce? Zusätzlich die Aufsichtsbehörde, die für Ihre Branche zuständig ist. Und ja, das gilt auch für Blogs, die Werbung schalten.
Technische Umsetzung – ohne Schnickschnack
Einfach ein Link im Footer, der auf eine eigene Seite führt. Keine versteckten Pop-ups. Keine JavaScript-Tricks, die den Link unsichtbar machen. Der Link muss sichtbar und anklickbar sein – das ist das A-and-O. Beispiel: https://dortmundwettquoten.com/impressum/. Dort finden Sie ein Muster, das Sie sofort übernehmen können.
Fehler, die Sie sofort vermeiden sollten
Keine falschen Namen, keine veralteten Adressen, keine unvollständigen Angaben. Und bitte, bitte, keine “Impressum folgt demnächst”. Das ist ein klares No-Go. Rechtsanwälte mögen keine Ausflüchte, sie wollen Fakten.
Wie Sie das Impressum prüfen lassen
Nutzen Sie Online-Tools, die Ihre Seite scannen und fehlende Angaben melden. Oder lassen Sie einen Anwalt drüber schauen – das kostet zwar, spart aber im Ernstfall teure Abmahnungen. Und das ist die Investition, die sich auszahlt.
Letzter Tipp, bevor Sie loslegen
Stellen Sie sicher, dass das Impressum auf jeder Unterseite erreichbar ist, nicht nur auf der Startseite. Und aktualisieren Sie es sofort, wenn sich etwas ändert – Adresse, Geschäftsführer, alles. Das ist die einzige Möglichkeit, rechtlich safe zu bleiben. Jetzt handeln, bevor das nächste Schreiben kommt.